Ratgeber bereitet Angehörige auf Pflegegutachten vor

Ratgeber „Das Pflegegutachten“ – Abbildung: Verbraucherzentrale NRW

Nicht übertreiben, nicht untertreiben, sachlich bleiben – das sind die wichtigsten Ratschläge für den Ortstermin bei der Erstellung des Pflegegutachtens. Der Besuch des Gutachters ist für Betroffene und Angehörige ein überaus wichtiger Termin, da er die zentrale Voraussetzung für eine Einstufung als „pflegebedürftig“ ist. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Das Pflegegutachten“ gibt Hilfestellung und bereitet die Leserinnen und Leser auf das entscheidende Treffen vor.

Realistisches Bild vermitteln

Es geht im Wesentlichen darum, zu erfassen, welche Fähigkeiten und Einschränkungen bei der betroffenen Person vorhanden sind. Im Buch geschilderte Beispiele aus dem Alltag können dabei helfen, ein möglichst realistisches Bild zu vermitteln. Deshalb sollten Angehörige schon im Vorfeld notieren, welche Tätigkeiten im Laufe eines Tages zu erledigen sind. Die Checkliste im Anhang des Ratgebers hilft einzuschätzen, wie selbstständig der Pflegebedürftige noch ist. Aktuelle ärztliche Befundberichte, eine Übersicht über regelmäßig eingenommene Medikamente sowie eine Vertrauensperson als Begleitung sind weitere wichtige Hilfen während des Begutachtungstermins. Das Buch bietet neben den Verhaltenstipps wichtige Informationen zur Beantragung des Gutachtens und einen kurzen Überblick über das Verfahren und die Leistungen der Pflegeversicherung.

Der Ratgeber

Das Pflegegutachten. Antragstellung, Begutachtung, Bewilligung hat 152 Seiten und kostet 9,90 Euro.

Bestellmöglichkeiten:
Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter
0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW
Internet: www.verbraucherzentrale.nrw

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