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Apr
21
Mi
Webseminar: Bedeutung der Selbsthilfe für Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung und deren Angehörige
Apr 21 um 17:00 – 18:30

Webseminar zur Nachsorgekongressreihe
Bedeutung der Selbsthilfe für Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung und deren Angehörige

Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe und die Selbstorganisation gehören nun seit einigen Jahrzehnten zu den traditionellen Bewältigungsformen von Krankheit und Behinderung.

Aus den gesundheitspolitischen Strukturen und somit auch durch eine finanzielle Akzeptanz und Unterstützung, begründet durch wissenschaftliche Begleitung und Überprüfung, entstand in Deutschland in den späten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ein System der professionellen Förderung von Selbsthilfegruppen bzw. der vielfältigen Initiativen zur Selbsthilfe.

Die zentrale Informations- und Kontakt-Stelle dieses Systems bildet bis heute die Nationale Kontakt- und Informations-Stelle (NAKOS).

Die wissenschaftliche Anerkennung der Wirksamkeit von Selbsthilfetätigkeiten und die damit verbundene professionelle, gesundheitspolitische Unterstützung wurden somit zu einem anerkannten Stand des gesamten Gesundheitssystems.

Wirkung entfalten hierbei die Selbsthilfegruppen, die sich mit der Akzeptanz und/oder der Verbesserung der krankheits- oder unfallbedingten Lebenssituation beschäftigen.

Nicht nur das Auffangen von krankheits- oder unfallbedingten Schicksalen ist hierbei das Arbeitsfeld, sondern auch die Gesundheitsfürsorge. Die Selbsthilfe wirkt dabei nicht nur für und durch die Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige und somit den Mitbetroffenen.

Unabhängig von der formellen, gesellschaftlichen oder gesundheitspolitisch gestalteten Selbsthilfe kann man sagen: „Selbsthilfe entsteht immer dort, wo Menschen eigenverantwortlich und selbständig versuchen, ihr Leben zu meistern und an positiven Entwicklungen mitzuwirken.“

Die Besonderheiten der Selbsthilfe mit und für Menschen mit erworbener Hirnschädigung und deren Angehörige sollen in diesem Web-Seminar vorgestellt, mögliche Fragen (diskutiert?) und beantwortet werden.

Referent:
Markus Frechen
ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Zielgruppe:
Betroffene Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen, Praktiker:Innen der ambulanten und stationären Nachsorge, Therapeut:innen, Sozialarbeiter:innen

Datum und Ort: Mittwoch, 21.04.2021, bundesweit über Zoom
Seminarzeiten: 17:00 – 18:30 Uhr

zur Anmeldung >

 

Wichtige Informationen

Die Webseminare finden als Zoom-Meetings statt. Um teilnehmen zu können, müssen Sie weder bei Zoom angemeldet sein, noch müssen Sie eine App herunterladen. Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie den Link zur Teilnahme rechtszeitig per Mail.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an den Seminaren grundsätzlich kostenpflichtig ist (50 Euro pro Veranstaltung). Betroffene Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung sind von den Teilnahmegebühren befreit. Für ihre Angehörigen berechnen wir eine reduzierte Gebühr (15 Euro pro Veranstaltung). Wenn Sie die Teilnahme an allen vier Seminaren buchen, gewähren wir einen Rabatt von 20 % (Angehörige: 48 Euro, Praktiker/Fachleute: 160 Euro) auf die Seminargebühren.

Mai
5
Mi
Webseminar: Lotsen auf dem Weg zur Teilhabe – Beratung, Vernetzung und Selbsthilfe
Mai 5 um 17:00 – 18:30
Webseminar zur Nachsorgekongressreihe

Lotsen auf dem Weg zur Teilhabe – Beratung, Vernetzung und Selbsthilfe

 

Nach der stationären oder ambulanten neurologischen Rehabilitation fühlen sich schädelhirnverletzte Menschen und ihre Angehörigen plötzlich oft auf sich alleine gestellt. Die unterschiedlichsten Fragen kommen auf, wie z. B.

  • Wer hilft mir bei der Beantragung von Leistungen?
  • Wie geht es beruflich weiter?
  • Mit wem kann ich mich austauschen?

Angebote zu finden, die sich auf die Unterstützung von schädelhirnverletzten Menschen spezialisiert haben und in der Umgebung des Wohnorts liegen, stellt viele vor eine große Herausforderung. Dabei sind kompetente AnsprechpartnerInnen insbesondere im Bereich der Nachsorge wichtig, damit die bisherigen Rehabilitationserfolge gesichert und der weitere Prozess möglichst positiv verlaufen kann.

Aus diesem Grund werden im Rahmen des Web-Seminars verschiedene spezialisierte Angebote im Bereich der ambulanten Nachsorge vorgestellt. Hierzu zählen sowohl fachliche Angebote, wie z. B. spezialisierte Beratungsstellen oder Seminarangebote, als auch die mögliche Unterstützung im Bereich der Selbsthilfe. Der Austausch mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden oder vergleichbare Erfahrungen gemacht haben, ist für viele sehr wertvoll. Insbesondere dann, wenn sich die bisherigen sozialen Kontakte im Laufe der Zeit zurückziehen oder nicht mehr aufrechterhalten werden können. Diesem Thema widmet sich auch ein aktuelles Promotionsprojekt, welches im Rahmen des Vortrags ebenfalls beleuchtet wird.

Referent:innnen:
Amrei Neißner
ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, Bonn

Julia Tiwi-Feix
EUTB® der Inklusa, Bad Ems

Gabriele Stamm
EUTB® Kreis Viersen, Kempen

Katrin Lake
Katholische Hochschule Köln

Stefan Lotz
Selbsthilfegruppe, Heinsberg

Zielgruppe:
Betroffene Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen, Praktiker:Innen der ambulanten und stationären Nachsorge, Therapeut:innen, Sozialarbeiter:innen

 

  • Datum und Ort: Mittwoch, 05.05.2021, bundesweit über Zoom
  • Seminarzeiten: 17:00 – 18:30 Uhr

zur Anmeldung >

Wichtige Informationen

Die Webseminare finden als Zoom-Meetings statt. Um teilnehmen zu können, müssen Sie weder bei Zoom angemeldet sein, noch müssen Sie eine App herunterladen. Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie den Link zur Teilnahme rechtszeitig per Mail.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an den Seminaren grundsätzlich kostenpflichtig ist (50 Euro pro Veranstaltung). Betroffene Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung sind von den Teilnahmegebühren befreit. Für ihre Angehörigen berechnen wir eine reduzierte Gebühr (15 Euro pro Veranstaltung). Wenn Sie die Teilnahme an allen vier Seminaren buchen, gewähren wir einen Rabatt von 20 % (Angehörige: 48 Euro, Praktiker/Fachleute: 160 Euro) auf die Seminargebühren.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Mai
19
Mi
Webseminar: Gesetz zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung
Mai 19 um 17:00 – 18:30
Webseminar zur Nachsorgekongressreihe

Das Gesetz zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung

Im September 2020 wurde der Gesetzgebungsprozess zum GKV-IPReG abgeschlossen. Mit dem neuen Gesetz verändern sich die Ansprüche der dauerhaft intensiv-pflege Bedürftigen grundlegend. Dadurch werden sich auch die Lebensumstände für die schwerst pflegebedürftigen Menschen grundlegend wandeln.

Gerade bei der Wahl der Betroffenen an welchem Ort sie sich zukünftig versorgen lassen wollen, werden zukünftig sehr unterschiedliche Verfahren und Folgen geknüpft werden.

Das Web-Seminar gibt zunächst einen Überblick über die konkreten Veränderungen. Dabei werden sowohl die unterschiedlichen Verfahren als auch die unterschiedlichen Ausgestaltungen der Ansprüche betrachtet werden. Im Anschluss werden die möglichen Veränderungen für die Teilhabe der Betroffenen und deren sozialem Umfeld skizziert werden.

Abschließend werden für die Betroffenen und deren Angehörige konkrete Informationen zur Unterstützung und Begleitung in den neuen Verfahren mitgeteilt werden.

Referent:innen:
Sebastian Lemme
Selbsthilfeverband FORUM – GEHIRN

Prof. Dr. rer. medic. habil. Martina Hasseler
Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin sowie habilitierte Rehabilitationswissenschaftlerin

Mechthild Nigbur
Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ (angefragt)

Zielgruppe:
Betroffene Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen, Praktiker:Innen der ambulanten und stationären Nachsorge, Therapeut:innen, Sozialarbeiter:innen

Datum und Ort:
Mittwoch, 19.05.2021, bundesweit über Zoom

Seminarzeiten: 
17:00 – 18:30 Uhr

zur Anmeldung >

Wichtige Informationen

Die Webseminare finden als Zoom-Meetings statt. Um teilnehmen zu können, müssen Sie weder bei Zoom angemeldet sein, noch müssen Sie eine App herunterladen. Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie den Link zur Teilnahme rechtszeitig per Mail.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an den Seminaren grundsätzlich kostenpflichtig ist (50 Euro pro Veranstaltung). Betroffene Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung sind von den Teilnahmegebühren befreit. Für ihre Angehörigen berechnen wir eine reduzierte Gebühr (15 Euro pro Veranstaltung). Wenn Sie die Teilnahme an allen vier Seminaren buchen, gewähren wir einen Rabatt von 20 % (Angehörige: 48 Euro, Praktiker/Fachleute: 160 Euro) auf die Seminargebühren.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Jun
2
Mi
Webseminar: Das persönliche Budget in der Theorie und der praktischen Umsetzung
Jun 2 um 17:00 – 18:30

Webseminar zur Nachsorgekongressreihe
Das persönliche Budget in der Theorie und der praktischen Umsetzung

Einleitend wird Uwe Frevert, der sich seit Jahrzehnten in Selbstvertretung und Politik mit seiner Behinderung für die Rehabilitation behinderter Mitmenschen einsetzt, Aspekte zum persönlichen Budget erläutern (Entwicklung, Eignung, Vor- und Nachteile, Beantragung, Knackpunkte und Stolpersteine). Herr Frevert gehört zum Vorstand des Bundesverbands der Interessenvertretung Selbstbestimmt leben in Deutschland e. V. und leitet die EUTB® in Nordhessen

Danach übernimmt Max Boecker, der von Geburt an körperlich behindert und auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Seinen Beruf als Sozialpädagoge übt er mit Hilfe des Persönlichen Budgets (Arbeitgebermodell) durch Unterstützung einer 24 Stunden-Assistenz aus, die ihn auch zur Arbeit begleitet. Bedauerlicherweise werden solche Arbeits-Modelle und das Persönliche Budget noch viel zu selten in der Praxis umgesetzt. Deshalb ist es ihm ein großes Anliegen durch seine positiven praktischen Erfahrungen an behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen und ihre Angehörigen mit dem persönlichen Budget zur Nutzung anzuregen.

Er schildert erfahrungsbasiert und praxisorientiert, wie ein Leben mit dem Persönlichem Budget bzw. in seinem Fall mit den davon eingekauften Assistenzleistungen aussehen kann (was ist zu beachten, finanzierbare Tätigkeiten, unterschiedliche Assistenzmodelle, Personal Recruiting, Konfliktlösung).

Die Besonderheiten der Selbsthilfe mit und für Menschen mit erworbener Hirnschädigung und deren Angehörige sollen in diesem Web-Seminar vorgestellt, mögliche Fragen (diskutiert?) und beantwortet werden.

Referenten:
Uwe Frevert
EUTB® Selbstbestimmt leben in Nordhessen e.V. – SliN

Max Boecker
EUTB® der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung

Zielgruppe:
Betroffene Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und ihre Angehörigen, Praktiker:Innen der ambulanten und stationären Nachsorge, Therapeut:innen, Sozialarbeiter:innen

Datum und Ort:
Mittwoch, 02.06.2021, bundesweit über Zoom

Seminarzeiten: 
17:00 – 18:30 Uhr

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Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an den Seminaren grundsätzlich kostenpflichtig ist (50 Euro pro Veranstaltung). Betroffene Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung sind von den Teilnahmegebühren befreit. Für ihre Angehörigen berechnen wir eine reduzierte Gebühr (15 Euro pro Veranstaltung). Wenn Sie die Teilnahme an allen vier Seminaren buchen, gewähren wir einen Rabatt von 20 % (Angehörige: 48 Euro, Praktiker/Fachleute: 160 Euro) auf die Seminargebühren.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay